Alchimie


Alchimie

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Al|chi|mie 〈[ -çi-] f. 19; unz.〉 = Alchemie

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Al|che|mie, Al|chi|mie [über frz. alchimie, span. alquimia von arab. al-ki̅miya̅ = Kunst des Legierens, Metallschmelzens, der Chemie], die; -; s: Alchymie: eng mit naturphilosophischen, mystischen u. religiösen Vorstellungen verknüpfte mittelalterliche Geheimwissenschaft griech., chinesischen u. arab. Ursprungs, deren Ziel u. a. das Finden des Steins der Weisen war.

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Al|chi|mie usw.: Alchemie usw.

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Alchimie,
 
Alchemie, Alchymie [durch französisch-spanische Vermittlung von arabisch al-kīmiyā' »Chemie«] die, -, im Mittelalter und in der beginnenden Neuzeit die wissenschaftliche Beschäftigung mit chemischen Stoffen. Die Erneuerung der Alchimie durch Paracelsus (Iatrochemie) leitete, nachdem sich die Auffassung von den Aufgaben der Naturwissenschaften präzisiert hatte, im 17. Jahrhundert über zur antialchimistischen, empirischen Chemie. Die Alchimie führt seitdem als »geheime Kunst« ein Eigenleben außerhalb der Naturwissenschaft. Historisch ist die Alchimie, eine Kunstlehre hohen Alters und unbekannten Ursprungs, in verschiedenen Zielsetzungen und Ausprägungen aufgetreten; ihre Geschichte durchzieht die Trennung zwischen einer vorwiegend naturwissenschaftlich-praktischen und einer mystisch-spekulativen Ausrichtung.
 
Eine Frühform der Alchimie entstand im 2./3. Jahrhundert im alexandrinischen Ägypten und stellte die systematische Zusammenfassung verschiedener wissenschaftlicher, mystisch-religiöser, astrologischer und technischer Erkenntnisse des östlichen Mittelmeerraums mit den Mythen des religiösen Synkretismus Ägyptens und den griechischen naturphilosophischen Elementenlehren dar.
 
Schon früh hatte sich - besonders im persisch-ägyptischen Raum - als spezielle chemische Technik das Imitieren wertvoller Naturstoffe ausgebildet, z. B. von Gold, Silber, Edelsteinen und Farbstoffen. Das »Goldmachen« z. B. umfasste Rezepte für einfaches Plattieren, Vergolden und für die Herstellung von goldhaltigen und »goldähnlichen«, d. h. gelblichen Legierungen wie Messing und Bronze.
 
Die Grundlage alchimistischer Vorstellungen bildete unter den griechischen naturphilosophischen Anschauungen speziell die Elementenlehre und Mischungstheorie des Aristoteles in neuplatonischen Interpretation, d. h. die Lehre von den vier irdischen Elementen (Wasser, Erde, Luft, Feuer) als Zustandsformen der eigenschaftslosen Grundmaterie (»prima materia«) und von ihrer wechselseitigen Umwandlung ineinander, wonach manche Stoffe dem Gemisch nur ihre »Form« (ihre Eigenschaften), nicht aber ihre »Materie« mitteilen. So sollten beim Verschmelzen von Kupfer und Zinn v. a. die Eigenschaften (die »Farbe«) des Letzteren auf das Kupfer übergehen und es zu Bronze machen: Zinn wirke wie ein Enzym oder eine Hefe (griechisch »maza«). Ähnlich übertrage die »maza« der frühen Alchimisten (später: »Stein der Weisen«) ihre Eigenschaften auf die unedlen Ausgangsprodukte und veredele sie zu »Gold«, »Silber«, »Kupfer« (Transmutation der Metalle), wenn die Ausgangsprodukte zuvor in die (»schwarze«) Grundmaterie überführt werden konnten. Es galt also diejenige »maza« zu finden, die möglichst vielen Stoffen und großen Stoffmengen die (farblichen) Eigenschaften eines Edelmetalls übertragen konnte. Da gemäß der griechischen Naturwissenschaft kein natürlicher Stoff künstlich dargestellt werden kann, lässt sich eine solche Umwandlung nur durchführen, wenn die Natur (Gott) selbst zum Gelingen beiträgt und bestimmte Konstellationen der Gestirne, die als Götter galten und denen die einzelnen Metalle zugewiesen waren, vorliegen (Astrologie).
 
Die religiös-mystische Komponente der Alchimie basiert v. a. auf Kulten und Mythen des ägyptischen Synkretismus, die religiöse Symbolik hingegen auf der Tradition der hermetischen Literatur, der Gnosis und des Neuplatonismus. Eine große Rolle spielte der Mythos des sterbenden und wiederauferstehenden ägyptischen Gottes Osiris. Als dessen Beschützer überwacht der Weisheitsgott Thot den Vorgang der Auferweckung. Diesem gleichgesetzt wurde der griechische Gott Hermes, wie Thot im hellenistischen Synkretismus »Trismegistos« (der »Dreimalgrößte«) genannt. Diese Gottheit wird der Schutzgeist der Alchimie; dem Hermes Trismegistos wurde später ein Großteil der alchimistischen Frühschriften zugeschrieben. Die Alchimie selbst gilt als »hermetische Kunst«, ihre Geräte bezeichnet man als »hermetische Gefäße«.
 
 Ziele und Verfahren
 
Ziel der hermetischen Kunst war das Magisterium oder Opus magnum (das »große Werk«), die Selbstwerdung des Menschen durch eine Umwandlung (Transmutation), durch einen Läuterungsprozess in chemischen Operationen, wobei höchste innermenschliche Werte und Bedürfnisse, mit der Idee der Stoffe und ihrer (chemischen) Behandlung vereinigt, im Symbol eines göttlichen Mysteriums zur Erfüllung kamen. Dieses Mysterium stellte, wie auch die Herstellung des Steins der Weisen (lapis philosophorum), eine auf chemischem Wege sich vollziehende Gottesgeburt dar. Da die naturphilosophische Vorstellung von der Umwandlung der Stoffe zugleich mit der Idee einer Stufenleiter der Vollkommenheit verbunden wurde, war im stofflichen Bereich das sichtbare Zeichen des Gelingens das Gold (Silber), das in der »prima materia« und damit in jedem anderen Stoff bereits potenziell enthalten sei; symbolisch ausgedrückt z. B. als Vereinigung der Gegensätze (»conjunctio«) des Männlichen und Weiblichen (im Mittelalter »chymische Hochzeit«), von Makro- und Mikrokosmos. Die Methode bestand darin, dem Gold oder den Gold enthaltenden Stoffen den »Samen« zu extrahieren und diesen in anderen Stoffen wachsen zu lassen. Das Mittel dazu war der später so genannte »Stein der Weisen«. Das Gold war zugleich Bild der Unsterblichkeit. Schließlich zählte auch die Erzeugung eines Homunculus (lateinisch »Menschlein«) zum Magisterium.
 
Die vier Elemente wurden häufig auf zwei Elemente mit je zwei gegensätzlichen Qualitäten reduziert, wobei man annahm, dass zwischen beiden eine geheimnisvolle Anziehung und Abstoßung vorliegt: Feuer und Wasser, Sonne und Mond, männlich und weiblich, Schwefel und Quecksilber; Symbole: Brautpaar, König und Königin (Osiris und Isis), Bruder und Schwester, rote und weiße Blume.
 
Als Kräfte (Prinzipien), die die natürlichen Stoffe formen und die »prima materia« qualitativ verschiedenen ausprägen, galten schon früh das Prinzip des Schwefels (Sulpur) als »Brennbarkeit« und des Quecksilbers (Mercurius) als »Flüchtigkeit«. Beide, mit ihren Symbolen als Seele und Geist, brauchten zur Vereinigung den Körper. Als dessen Prinzip, als formgebende, kristallisierende Kraft, führte Paracelsus das »Prinzip des Salzes« (Sal) ein. Die vereinigte Dreiheit war der »Androgyn«, die Quintessenz.
 
Schon in der alexandrinische Epoche wurden im chemischen Wandlungsprozess vier aufeinander folgende Stufen mit Bezug auf Farben unterschieden: Schwärzung (nigredo) - Weißung (albedo) - Gelbung (citrinitas) - Rötung (rubedo); später differenzierter sieben, den Planeten und ihren Metallen zugeordnete Stufen, dann zwölf Stufen in Entsprechung zu den Tierkreiszeichen: calcinatio (Brennen und Glühen, Oxidieren), Widder - congelatio (Kristallisieren in der Retorte), Stier - fixatio (Fixieren), Zwillinge - solutio (Lösen, Verflüssigen oder Schmelzen), Krebs - digestio (Zerteilen, Auflösen, Extrahieren), Löwe - distillatio (Verdampfen und Abscheiden, Trennen), Jungfrau - sublimatio (Verflüchtigen durch Erhitzen und Wiederauffangen durch Abkühlung), Waage - separatio (Trennen), Skorpion - ceratio (Erweichen oder Verfestigen zu einem wachsartigen Zustand), Schütze - fermentatio (Gären), Steinbock - multiplicatio (qualitatives Vermehren, Veredeln), Wassermann - projectio (Aufbringen der Tinktur auf das geschmolzene unedle Metall), Fische.
 
Wie jedes Mysterium war die Alchimie vor Uneingeweihten geheim zu halten. Dies und der Versuch einer Benennung von angeblich Unsagbarem führten zu eigenartigen, zum Teil aus dem Tier- und Pflanzenreich entnommenen symbolischen Benennungen (z. B. der Ouroboros, die sich in den Schwanz beißende Schlange, Symbol der »prima materia« und ebenfalls der vollendeten Transmutation; das Ei, die »prima materia«, welche die darin gefesselte Weltseele enthalte, die nach der Reife als Phönix oder Adler entweiche; der Hermaphrodit); in der Antike kam es zur Ausbildung einer systematischen Zeichen- und Formelsprache, die jedoch schon im arabischen Mittelalter weitgehend verlorenging.
 
 
Der älteste als Person greifbare Alchimist ist Zosimos von Panopolis, der um 300 in Alexandria wirkte. Die ersten arabischen Übersetzungen der griechischen Schriften entstanden um 700. Als Begründer der arabischen Alchimie gilt Prinz Chalid (* etwa 635, ✝ 704). Zu ihrem Großmeister wurde (um 800) Djabir Ibn Hajjan (im lateinischen Mittelalter unter dem Namen Geber), der später, wie Hermes, Zarathustra und Ostanes in der Antike, zum Ahnherrn der arabischen Alchimie gemacht wurde. Mehr als die Alchimisten der Antike stellten die Araber ihre chemischen Kenntnisse in den Dienst der Technik und Medizin; der Stein der Weisen (Al Iksir »Elixier«) galt auch als Allheilmittel. Das christliche Mittelalter lernte die Alchimie erst im 11./12. Jahrhundert über die Übersetzerschulen in Spanien und Sizilien kennen (dabei wurden für viele chemische Stoffe und Gerätschaften arabische Namen übernommen). Wahrscheinlich zuerst in Spanien galt die Alchimie aber auch als heidnische, unchristliche Wissenschaft, was die Adepten zu großer Vorsicht zwang. Neuen Auftrieb erhielt die Alchimie in der Renaissance. In den folgenden Zeiten wurden noch mehrfach Versuche unternommen, die Alchimie und die entstehende chemische Wissenschaft zu vereinen oder gegeneinander auszuspielen (besonders zu nennen sind hier Paracelsus, J. B. van Helmont, J. R. Glauber), doch drängte die wissenschaftlich-empirische Chemie die Alchimie mehr und mehr zurück, wobei der Hang zur Geheimbündelei (Rosenkreuzer, hermetische Gesellschaften) ihr als »geheimer Kunst« des Goldmachens das Eigenleben einer Pseudowissenschaft noch bis in die Neuzeit ermöglichte.
 
Gegenüber der griechischen Naturwissenschaft brachte die Alchimie Fortschritte: Sie entwickelte neue Techniken (z. B. Destillieren, Sublimieren) und entsprechende Geräte, die Laborarbeit wurde entwickelt und in den Rezepten finden sich Ansätze einer quantitativen Naturbeschreibung. Zudem wurden viele praktische Entdeckungen gemacht, z. B. Phosphor, Porzellan, Schwarzpulver. Ihre spirituelle Seite befruchtete bildende Kunst und Literatur (Dürer, Rembrandt, D. Teniers der Jüngere, Dante, Petrarca, Goethe, G. Chaucer, Ben Jonson, W. B. Yeats bis zu G. Meyrink und A. von Bernus) und überlebte gewandelt in Theosophie, Anthroposophie und v. a. in der analytischen Psychologie C. G. Jungs. Jung sah auffallende formale und inhaltliche Zusammenhänge zwischen Träumen und Bildern, die von seinen Patienten in die psychoanalytische Behandlung eingebracht wurden, und der alchimistischen Symbolik. Er verstand diese als Ausdruck des Werdeprozesses der Persönlichkeit, wobei transkulturell invariante Symbole aus dem kollektiven Unbewussten durch Visionen und Träume zutage treten würden mit dem Ziel ihrer Verarbeitung und Integration in den bewussten Lebenslauf.
 
Auch außerhalb Europas entwickelten sich alchimistische Lehren. In China strebten die huayan (hua »Wandlung«; yan »Mensch«) nach dem Mittel zur Unsterblichkeit. Kontakte zur arabischen Alchimie sind erwiesen. Ein wichtiger taoistischer alchimistischer Autor war Ge Hong (4. Jahrhundert). In Indien hatte die Alchimie im Tantrismus, etwa vom 7. Jahrhundert an, ihren Platz.
 
 
Das alchimistische Schrifttum ist sehr umfangreich und unübersichtlich. Viele vorhandene Handschriften sind noch nicht ausgewertet. Die ältesten Schriften sollen von Mose, Isis, Zoroaster oder von Hermes Trismegistos stammen. Das »Corpus Hermeticum« (hermetische Schriften) umfasst neben alchimistische auch astrologische Texte. Zwei wichtige Quellen der Kenntnis der griechisch-ägyptischen Alchimie sind ein Leidener und ein Stockholmer Papyrus aus dem 3. Jahrhundert, die erst im 19. Jahrhundert bei Theben gefunden wurden; sie enthalten rd. 250 Rezepte zur Silbergewinnung, Goldlegierung, Fälschung von Edelsteinen, Perlen und Purpur. Hauptschriften der arabischen Alchimie sind die Rezeptsammlung »Tabula Smaragdina« und die »Turba philosophorum«, ein fingiertes Streitgespräch zwischen antiken Philosophen. Beide Schriften behielten ihre Bedeutung auch im lateinischen Mittelalter. Später werden als Verfasser u. a. genannt: bei den Arabern Djabir Ibn Hajjan, Razis; im Mittelalter Albertus Magnus, Roger Bacon, Vinzenz von Beauvais, Arnaldus von Villanova, Raimundus Lullus. Die Echtheit dieser Werke und die Entstehungszeit weiterer Pseudoschriften (Djabir, Basilius Valentinus, Isaac Hollandus) ist durch philologische Kleinarbeit heute weitgehend geklärt.
 
 
M. Rulandus: Lexicon alchemiae sive dictionarium alchemisticum (1612);
 M. Berthelot: Les origines de l'a. (Paris 1885, Nachdr. 1966);
 E. Darmstaedter: Die A. des Geber (1922, Nachdr. 1969);
 L. Thorndike: A history of magic and experimental science, 8 Bde. (London 1923-58, Nachdr. New York u. London 1964);
 R. Reitzenstein: Alchemist. Lehrschriften u. Märchen bei den Arabern (1923);
 J. Ruska: Tabula smaragdina. Ein Beitr. zur Gesch. der hermet. Lit. (1926);
 J. Ruska: Turba philosophorum. Beitrag zur Gesch. der A. (1931, Nachdr. 1970);
 D. J. Duveen: Bibliotheca alchemica et chemica (London 1949, Nachdr. London 1965);
 G. F. Hartlaub: Der Stein der Weisen. Wesen u. Bildwelt der A. (1959);
 W. Schneider: Lex. alchemistisch-pharmazeut. Symbole (1962);
 M. Eliade: Schmiede u. Alchemisten (a. d. Frz., 21980);
 A. Pritchard: Alchemy, a bibliography of english language writings (London 1980);
 
Quellengeschichtl. Lesebuch zur Chemie u. Alchemie der Araber im MA., hg. v. K. Garbers u. a. (1980);
 J. Needham: Wiss. u. Zivilisation in China, übers. v. R. Herbster (1987);
 C. G. Jung: Mysterium coniunctionis (51990);
 K. K. Doberer: Die Goldmacher (1991);
 C. G. Jung: Studien über alchemist. Vorstellungen (41993);
 J. Helmond: Die entschleierte A. (21994);
 C. G. Jung: Psychologie u. A. (71994).
 

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Al|chi|mie usw.: vgl. ↑Alchemie usw.

Universal-Lexikon. 2012.

Synonyme:

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